Journal
21. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Ich vertrieb mir die Zeit vor einem Termin beim Hersteller der weltbesten Crèmeschnitten in Basel (waren aber leider noch nicht fertig). So hab ich mich halt sattgezeichnet. Dabei habe ich die Kunden dort überspitzt dargestellt und weniger realistisch. So ein gekritzeltes Casting ist immer wieder mal von Nutzen.

Kunden-Confiserie-Bachmann-Basel

20. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Confiserie-Schiesser-Basel

Wer Lust auf Kaffee und Kuchen nach altem Faible hat, dem sei das Café Schiesser sehr empfohlen. Dort huscht die Bedienung noch in schwarzem Rock (brav eine handbreit übers Knie gezogen – wobei ich sooo genau auch nicht geguckt habe) und weisser Schürze herum; nur leider ohne antiquirtem Charme (wobei das die Stimmung nur unmerklich stört). Direkt am Marktplatz gelegen kann man von der ersten Etage im „Tea-Room“ in mondäner Manier auf das Geschehen draußen hinabblicken. Das Klientel bewegt sich generationsübergreifend von gerade erblüht bis verwelkt und vom einfachen Arbeiter bis zur Noblesse aus aller Welt. Der ideale Ort, um mal wieder drei Gänge zurückzuschalten.

19. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Diese Viecher werden mir noch einiges zu schaffen machen!

Zatko-Ratten

18. Oktober 2015 / 1 Kommentar

KNAX-Achterbahn-Modell-Planskizze-a

Die Basler Herbstmesse steht kurz bevor. Und wie der Zufall es will, muss ich fürs neue KNAX-Heft eine Geschichte zeichnen, in der eine Achterbahn vorkommt. Ein Sujet, das alles andere als einfach aus dem Kopf zu zeichnen ist. Drum fertige ich in den nächsten Tagen ein Modell von dem Ding an, das ich mir ausgedacht habe, damit ich nicht daran verzweifle. Der überaus passende Name der Bahn wurde übrigens von meinen beiden Jungs erdacht.

17. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Macht euch ein irres Wochenende!

Buerostress

16. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Chateau-Hombourg-a

Vor zwei Jahren hat es mich gepackt und seither fest im Griff: Golfen.

Und ich spür schon, wie es bei einigen von euch den Magen verkrümmt. Wie bitte? Golfen? Das ist doch nur was für Etepetetes. Kein Sex mehr, oder was? Hahaha!

Das war die Reaktion der meisten, als ich mich geoutet habe. Diejenigen, die Verständnis oder gar Neugierde zeigten, konnte ich an einer halben Hand abzählen. Hätte ich gesagt, ich sei schwul, hätte ich garantiert offenere Türen eingerannt (was bitteschön natürlich auch die Regel sein sollte).

Aber ich schwule eben nicht, ich golfe. Da muss man noch richtig Überzeugungsarbeit leisten, damit man nicht als elitärer Dandy abgestempelt wird. Ich will hier auch keine Vorträge halten, wie unglaublich genial, anstrengend, vielseitig, aufbauend, konzentrierend, fordernd, fantastisch, erholend, einnehmend, Sinne schärfend, persönlichkeitsstärkend, erfüllend, leidenschaftsvoll, entspannend, phänomenal, nervenaufreibend und geil das Golfen ist. Jedenfalls hätte ich nie gedacht, dass mich etwas genauso besessen machen kann wie das Zeichnen und Schreiben. Aber vielleicht ist es ja auch genau das, was mir am meisten daran gefällt: Dass es mich völlig von dem ablenkt, was mich den größten Teil des Tages beherrscht.

Und dafür lohnt es sich allemal, ein bisschen Häme zu kassieren.

15. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Putzmann

14. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Stecke mit dem unten stehenden Projekt grad mitten auf großer Fahrt. Drum ein kleiner Einblick, wie’s da unterwegs zu und her geht.

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13. Oktober 2015 / 4 Kommentare

Eigentlich wollte ich das Bild noch wässern, aber dafür wurd’s wirklich zu frostig. Muss jetzt definitiv meine Outdoor-Winterausrüstung zum Malen entmotten.

Friedhof-Wolfgottesacker

12. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Gestern waren wir im Tierpark Lange Erlen, dem kleinen Bruder des Basler Zoos. Dort sind nur heimische oder europäische Tierarten zuhause (außer ein paar Kapuzineraffen, die da schon seit Jahrzehnten rumturnen). Ich mag den Park und den umliegenden Wald mit dem Wiesenfluss; ein bisschen rau, ein wenig herb und richtig währschaft.

Und da packte meinen Jüngsten (6) plötzlich die Lust am Abzeichnen. Da leg ich ihm natürlich keine Stifte in den Weg sondern in die Hand. Nur haben sich die Tiere für seinen Geschmack etwas zu viel bewegt, also zeichnete er einfach die Fotos der Infotafeln ab.

Mir hat’s dann auch noch für eine kleine Skizze gelangt.
Junger-Urban-Sketcher-1a

Und hier noch eines der Werke des kleinen Urban Sketchers.

Junger-Urban-Sketcher-2

11. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Habe mir letztens von Caran d’Ache ein Kästchen Gouache-Farben gepostet. Heute Abend hat’s mich dann endlich gekribbelt, damit rumzupinseln. Mein erster Versuch sind diese Stoff-Eulchen. Und ich muss sagen, es hat mir ganz gut gefallen. Wird also nicht der letzte Versuch gewesen sein.

Eulen-a

10. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Ja, so ist’s wortwörtlich während des Geschäfts auf dem Abort. Aber es geht auch anders.

Hemingway sagt man ja nach, er habe auf seinem Klo eine ganze Bibliothek gehabt. Er war Genuss-Kloriker und dazu zähle ich mich auch; das Klo ist einer der wenigen Örtchen, an dem man wirklich noch seine Ruhe hat. Und wie der eingangs genannte Literat lese auch ich sehr gerne während meiner dortigen Sitzungen. Heute fand ich, dass ich es ja auch mal mit Zeichnen versuchen könnte.

Stiller-Ort-a

09. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Anonyme-Zutaten

08. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Diese kleine Geschichte habe ich vor geraumer Zeit fürs Ausgezeichnet! geschrieben und gestaltet. Und bevor sie vollends irgendwo in einer digitalen Akte virtuell verstaubt, möchte ich sie lieber mit euch teilen. Sie beschäftigt sich mit einem meiner Lieblingsthemen, dem Glück.

Einfach aufs Bild klicken!

Zatko-Die-Herausforderung-a

07. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Der-Groesste-Witz

06. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Suedfrankreich

05. Oktober 2015 / Kommentar schreiben

Regt-euch-ab

30. September 2015 / Kommentar schreiben

Langsam wird’s kalt draußen. Aber solange das Wasser für’s Malen nicht gefriert, ist’s okay.

Wer sich fragt, was es mit der Sonntagstüre auf sich hat, so erklärt sich das so: An diesem Eingang sind zwei Türen befestigt, an der linken wie auf der rechten Seite. Werktags wurde eine schlichtere Türe benutzt und sonntags kam die opulenter Geschnitzte zum Zuge. Das kann man sich wie eine Flügeltüre vorstellen, wobei man eben nur mit jeweils einer der beiden Türen den Eingang verschließen oder öffnen kann.

Basel-Blumenrain

27. September 2015 / Kommentar schreiben

Bin grade trendy und gehöre jetzt auch zu den Verschnupften. Darum wollte ich es mir eigentlich gemütlich machen. Aber die emsigen Bienen in unserem Vorgarten haben mich dann doch angestachelt, ein wenig rumzukritzeln.

Und an alle anderen Erkältungsgeplagten: Gute Besserung!

Unser-Vorgarten-a

22. September 2015 / Kommentar schreiben

Auf dem Weg zum richtigen Entwurf betritt man ab und an ganz neue Wege, die zwar nicht unbedingt näher zum Endergebniss führen, es aber dennoch wert sind, begangen zu werden. Vielleicht lotsen sie einen ja mal ein andermal rascher ans Ziel, vielleicht auch nicht. Man kann nie wissen, das ist schließlich auch der Reiz daran.

Genfer-Rathaus

Figuren