Journal
22. November 2015 / Kommentar schreiben

Arnold-Boecklin-Strasse-Basel

Eine der schönsten Straßen in Basel. Ich mach manchmal sogar einen Umweg, damit ich dort durchfahren kann.

21. November 2015 / Kommentar schreiben

Freiburgerstrasse-Basel

Wenn man zu uns will, muss man erst mal unten durch.

Das musste ich bei diesem Bild auch. Hab ein neues Aquarell-Papier (Daler Rowney, Aquafine/smooth) ausprobiert und bin gar nicht zufrieden damit. Ist eigentlich nicht von Vorteil, wenn Aquarellpapier Wasserfarbe abstößt und dabei die Farben auch noch enorm verblassen lässt. Ich bleibe also beim Bewährten von Canson.

20. November 2015 / Kommentar schreiben

Postbote-Zatko

Auch ein Figürchen, das nie in die Freiheit entlassen wurde.

19. November 2015 / Kommentar schreiben

Kinderstadt-A

Diese Skizze schaffte es zwar nicht in die Reinzeichnung, gefällt mir aber doch zu gut, um sie irgendwo verschwinden zu lassen.

18. November 2015 / Kommentar schreiben

Holsteinerhof-Basel

Die Wartezeit im Krankenhaus verkürzten wir uns mit Kaffee in der Universitätskantine, inklusive prächtiger Aussicht.

17. November 2015 / Kommentar schreiben

Arnold-Boeklin-Strasse-Basel

Die Straße trägt ihren Namen zurecht; einfach nur – in diesem Falle – zeichnerisch.

16. November 2015 / 2 Kommentare

Neubadstrasse-Kluserstrasse-Basel

Das erinnert mich an „Onkel Paul, die große Pflaume“ (oder „der Winterschläfer“) mit Louis de Funès. Als Filmkulisse für einen Kostümschinken eignet sich dieses Schmuckstück jedenfalls bestens.

15. November 2015 / Kommentar schreiben

Ruetimeyerstrasse-Basel

Das Bachlettenquartier. Ein Fest für die Augen.

Ich würde da jedes Haus zeichnen, wenn ich könnte. Falls ich mal verrückt werde, mach ich das vielleicht auch.

14. November 2015 / Kommentar schreiben

Rheinsprung-Basel

Das Elftausendjungfrauengässlein, nur ein Augenzwinkern entfernt von der Condomeria.

Und dazwischen ein Geheimtip für Liebhaber der Kaligraphie: Das Scriptorium.

13. November 2015 / 2 Kommentare

Manchmal kratze ich am Wahnsinn.

Beim folgenden Projekt hab ich x-Mal mit dem Zeichnen begonnen, war aber nie zufrieden. Entweder versuchte ich einen Stil zu kopieren, der mir gefällt, oder ich wollte einfach nur schnell und ökonomisch ans Ziel. Ein ander Mal dachte ich, Neuland zu betreten wäre vielleicht auch mal ganz interessant, oder ich ließ einfach den Künstler raushängen.

Und so weiter und so fort. Totaler Blödsinn!

Jedes Mal musste ich einsehen (und das nicht zum ersten Mal), dass es zwecklos ist, zu versuchen, sich bewusst weiter zu entwickeln. Es fällt mir immer wieder schwer, zu akzeptieren, dass man gefälligst bei seinen Leisten bleiben und darauf vertrauen muss, dass der nächste Schritt ganz von alleine kommt. Man kann nicht besser werden, wenn man nicht bleibt wie man ist. Andererseits kommt man ohne diesen Prozess auch nicht zu dieser Einsicht, die einen dann zwingt, doch noch einen neuen Versuch zu wagen. Und dann klappt es plötzlich und man versteht gar nichts mehr.

Deprimierend!

Die folgenden Entwicklungsstufen sind nur eine Auswahl des betreffenden Projekts (es gab mindestens noch drei weitere Versuche, die ich aber vor lauter Wut vernichtet habe).

Das letzte Bild ist jetzt übrigend der definitive Anfang der Geschichte (hoff ich mal).

Comic-Entwicklung-Zatko-01

Comic-Entwicklung-Zatko-02

Comic-Entwicklung-Zatko-03

Comic-Entwicklung-Zatko-04

12. November 2015 / Kommentar schreiben

Hochsitz-im-Spessartwald

Diesen Hochsitz mit prächtiger Aussicht hab ich vor einiger Zeit im Spessartwald während einer Recherchewanderung entdeckt. Das Besondere daran war, dass es in meinem Buch Anna Fink / Die Fanfare des Königs auch so eine Stelle gibt.

Warum ich ausgerechnet heute dieses Bild gemalt habe, hat einen genauso besonderen Grund. Immer wieder erhalte ich wunderbare Leserbriefe mit der Frage, wann denn endlich der zweite Teil von Anna Fink erscheint. Die Fortsetzung wurde vom Verlag dauernd verschoben, ich wurde vertröstet und irgendwann verschwand die Trilogie in der planerischen Versenkung. Eine Entwicklung mit gewaltigem Frustpotenzial, wie man sich denken kann.

Aber nun lichtet sich der Himmel. Anna Fink hat eine neue verlegerische Heimat bekommen. Wo genau und wann die Geschichte nun fortgesetzt wird, werde ich demnächst in allen Details dokumentieren.

Und das ist zumindest für mich eine noch schönere Aussicht als die da oben.

11. November 2015 / Kommentar schreiben

Allschwiler-Wald

Heut hab ich mal versucht zu klecksen; meine Lieblingsstelle auf unserem wöchentlich entlangspazierten Vitaparkour.

10. November 2015 / Kommentar schreiben

Xocolatl-Basel

Geschmackvoll.

Diese Umschreibung passt zum Schokoladen-Kaffeehaus Xocolatl auf so vielen Ebenen. Bis ins kleinste Detail mit Liebe ausgestattet wähnt man sich in der Kulisse eines betörenden Liebesfilm, die Sitzwand lädt ein zu gepflegter Konversation und die unzähligen Schokoladen in verwegenen Geschmacksvariationen locken fast noch verführerischer als Homers Sirenen.

Man vergisst die Zeit, kommt zur Ruhe und lässt die Sinne von der authentisch nostalgischen Atmosphäre einlullen. Ein WLAN-Netz sucht man vergebens, statt dessen liest man auf einer Schiefertafel den Ratschlag: Please talk with each other.

Erst vor Kurzem eröffnet, besitzt das Geschäft aber schon eine längere Geschichte. Unweit des jetzigen Standorts fristete es in einer unscheinbaren Gasse ein etwas unauffälliges Dasein. Nichtsdestotrotz entwickelte es sich zu einer Insiderempfehlung, und nun blüht es in verdienter Größe.

So wünsche ich dem Laden, dass in Zukunft noch viele Leute auf den Geschmack kommen werden.

09. November 2015 / Kommentar schreiben

Kaffi-Sandwich-Basel

Eines der auffälligsten unauffälligen Häuser, das ich kenne. Eigentlich an exponierter Lage, bleibt es größtenteils unbemerkt (selbst wenn man ins dortige Café einkehrt). Liegt vielleicht am Verkehr vor Ort, der ständig daran vorbei rauscht. Da gleitet die Aufmerksamkeit einfach daran ab.

08. November 2015 / Kommentar schreiben

Realpstrasse-Reiterstrasse

Manchmal ist es bei Orten wie bei Menschen. Manche bleiben einem für immer fremd, bei anderen ist es, als ob man sich schon immer gekannt hat. Bei der ersten Begegnung entsteht eine sofortige Anziehung und Bindung.

So geht es mir auch bei diesem Haus. Es steht nur ein paar Steinwürfe von uns entfernt und übt eine unwiderstehliche Fazination auf mich aus. Sobald ich es sehe, kommen mir ganz konkrete Dinge in den Sinn:

Italien, Frankreich, Ferien, Strand, Pippi Langstrumpf, Gute Musik, Freundschaft, Genuss, Ruhe, Sofalümmeln, Geruch von Tannennadeln, feuchtes Holz, Feuerknistern, Wein, Vogelgezwitscher, mehrgängiges Essen, mein altes Legohaus, Augsburger Puppenkiste, ZDF Ferienprogramm aus den 80ern, Sonne auf der Haut, Kieselsteinknirschen, Bücherregal, Kerzenschein, Unbekümmertheit, Freiheit, Süßgebäck und und und …

Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, einfach dort anzuklopfen und zu fragen, ob ich mich mal umgucken darf. Vielleicht traue ich mich ja irgendwann. Dann hoffe ich nur, dass es mir bei der Begegnung mit den Menschen darin ähnlich geht wie mit dem Haus.

07. November 2015 / Kommentar schreiben

Zatko-Wielandplatz

Eine schöne Verwandlung: Von der Polizeiwache zum Kindergarten.

06. November 2015 / Kommentar schreiben

Zatko-Kinderbuch-Thumbs

Alles fängt mal klein an.

Bevor man eine Comic- oder Bilderbuchseite konkret umsetzt, sollte man sie als sogenannte Thumbnail (Daumennagel) zeichnen. Das kleine Format zwingt einen, sich nur auf das Wesenliche und die Gesamterscheinung einer Seite zu konzentrieren. Meine abgebildeten Beispiele sind in der Originalgröße. Ich mag diesen Teil einer Buchentstehung sehr. Man erhält rasch ein brauchbares Ergebnis und ein Gefühl, wohin die Arbeit zielt. Erste Testleser können ihren Senf beisteuern und Änderungen oder Optimierungen rasch umgesetzt werden. Das hilft, um bei der Reinzeichnung böse Überraschungen zu vermeiden.

Und dann wird daraus vielleicht auch mal was ganz Großes.

05. November 2015 / 6 Kommentare

Wir knipsen praktisch alles, was uns vors Smartphone kommt. Und dank der Unmenge an Bildern glauben wir, die Vergangenheit so besser festhalten zu können. Wir vertrauen dem Gedächtnis einer Festplatte mehr als unserem eigenen.

In letzter Zeit zück ich mehr das Skizzenbuch als mein Smartphone. Ich merke, dass ich dadurch eine engere Beziehung zum Motiv aufbaue. Ich werde wählerischer, was ich abbilden will, lasse mir Zeit für einen Rundumblick und erlebe den Moment eindringlicher. Und auch wenn man nie die Detailfülle eines Fotos erreicht, so hilft eine einfache Zeichnung – egal von welcher Qualität – vor Allem, das Erlebte deutlicher in Erinnerung zu behalten.

Und das ist zumindest für mich wertvoller als 1000 Fotos.

Birsigstrasse-Therwilerstrasse-Basel

Luiz-im-Zoorestaurant

Amerikanischer-Flusskrebs-Luiz

04. November 2015 / Kommentar schreiben

Stadthausgasse-Schneidergasse

Ich liebe diese alten Häuser. Architektonische Winkellabyrinthe, in denen der Blick völlig verloren gehen kann.

03. November 2015 / Kommentar schreiben

CC-GrossvaterFür das Verkehrshaus Luzern hab ich vor geraumer Zeit den Captain Coop entworfen, mit dem man im besagten Museum eine Schnitzeljagd erleben kann. Nun wurde beschlossen, dass sein Konterfei künftig auf Kaffeerahmdeckel erscheinen wird. Das ist zwar kein Ritterschlag wie bei einer eigenen Briefmarke, aber doch eine kleine Ehre – erst recht für einen Kaffeegeniesser wie mich.